Wir sind überzeugt, das mehr Marketing-ROI nicht beim Creative beginnt, sondern bei den Daten!
Marketingteams investieren viel Energie in Bilder, Texte, Zielgruppen und Landingpages. Doch der grösste ungenutzte Hebel liegt oft nicht in der nächsten Kampagnenvariante, sondern in den Daten, auf denen die Kampagne basiert.
Unvollständige oder verspätete Signale führen dazu, dass Werbeplattformen Conversions nicht richtig zuordnen, Zielgruppen weniger präzise erkennen und Budgets nicht optimal einsetzen können.
Eine saubere First-Party-Datenbasis verändert das. Werden Kundeninteraktionen kanalübergreifend erfasst, vereinheitlicht und zeitnah aktiviert, entstehen bessere Voraussetzungen für Targeting, Personalisierung und Erfolgsmessung. Das Ergebnis ist ein effizienterer Einsatz des Marketingbudgets.
First-Party-Daten entstehen direkt aus der Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Kundinnen und Kunden. Dazu gehören beispielsweise:
In vielen Unternehmen liegen diese Daten jedoch verteilt in unterschiedlichen Systemen.
Das Webanalytics-System (z.B. Google Analytics) kennt das Verhalten auf der Website. Das CRM kennt die Kontakthistorie. Das Kassensystem kennt die Einkäufe in der Filiale. Der Kundendienst wiederum verfügt über Informationen zu Anfragen und Problemen.
Jedes System sieht nur einen Ausschnitt der Customer Journey.
Dadurch entstehen Datensilos. Marketingplattformen erhalten oft nur Online-Conversions, obwohl ein grosser Teil des Geschäftserfolgs in Filialen, telefonisch oder im persönlichen Beratungsgespräch entsteht.
Unternehmen organisieren ihre Prozesse häufig nach Kanälen. Für Kundinnen und Kunden ist die Customer Journey jedoch eine zusammenhängende Erfahrung.
Eine Person sieht beispielsweise eine Anzeige auf Instagram, informiert sich auf der Website und schliesst den Kauf einige Tage später in einer Filiale ab.
Wird nur der Onlinebereich gemessen, erscheint die Kampagne möglicherweise erfolglos. Der tatsächliche Kauf bleibt unsichtbar.
Dasselbe gilt für einen Versicherungskunden, der sich online über eine Rechtsschutzversicherung informiert und diese später bei einem Aussendienstmitarbeiter abschliesst. Ohne Verbindung zwischen Website, CRM und Werbeplattform kann der Abschluss nicht der ursprünglichen Kampagne zugeordnet werden.
Ein weiteres Problem ist die Geschwindigkeit.
Viele Unternehmen übertragen ihre Daten noch immer über tägliche oder wöchentliche Batchloads. Für Reporting kann das ausreichen. Für Kampagnenoptimierung, Personalisierung und vertriebsnahe Anwendungsfälle kommen die Informationen jedoch häufig zu spät.
Daten müssen in dem Moment verfügbar sein, in dem sie relevant sind.
Ein Aussendienstmitarbeiter sollte beispielsweise bereits vor einem Kundengespräch erkennen können, für welche Produkte sich die Person kürzlich online interessiert hat. Erst dann entsteht aus vorhandenen Daten ein konkreter Mehrwert.
Es genügt nicht, möglichst viele Daten an Werbeplattformen zu senden. Entscheidend ist die Qualität der Signale. Dazu gehören insbesondere:
Unvollständige Parameter, doppelte Events oder falsche Umsatzwerte können die Kampagnenoptimierung erheblich beeinträchtigen.
Eine Customer Data Platform, kurz CDP, verbindet Kundendaten aus unterschiedlichen Quellen und macht sie für verschiedene Anwendungsfälle nutzbar.
Sie sammelt Daten aus Websites, Apps, CRM-Systemen, Kassensystemen oder Data Warehouses, vereinheitlicht sie und stellt sie anschliessend den relevanten Zielsystemen zur Verfügung.
Eine CDP bildet damit eine zentrale Orchestrierungs- und Aktivierungsschicht zwischen bestehenden Systemen.
Tealium unterstützt Unternehmen dabei, digitale und nicht digitale Kundendaten zusammenzuführen. Die Plattform kann unter anderem:
Einmal vereinheitlichte Daten können anschliessend nicht nur an Meta, sondern auch an weitere Werbeplattformen, Analysewerkzeuge, Personalisierungslösungen oder interne Datenplattformen übermittelt werden.
Unternehmen müssen dadurch nicht für jedes Zielsystem eine eigene, isolierte Integration entwickeln.
Ein wichtiger Anwendungsfall ist die Integration von Offline-Conversions. Dazu gehören beispielsweise:
Werden diese Ergebnisse an Werbeplattformen zurückgespielt, können Kampagnen stärker auf tatsächliche Geschäftsergebnisse statt nur auf Klicks oder Formularübermittlungen optimiert werden.
Die Meta Conversions API ermöglicht die serverseitige Übermittlung von Conversion-Signalen. Über Tealium können dabei Daten aus unterschiedlichen Quellen an Meta weitergegeben werden, beispielsweise aus:
Die technische Verbindung ist jedoch nur der erste Schritt. Entscheidend bleibt die Qualität der übertragenen Daten. Meta bewertet Offline-Daten mit einem sogenannten Offline Data Quality Score.
Eine Customer Data Platform schafft nicht nur Vorteile für das Marketing. Auch Vertrieb und Kundenservice profitieren von einer besseren Datenverfügbarkeit.
Ein Vertriebsmitarbeiter kann aktuelle Interessen erkennen und Gespräche gezielter vorbereiten. Der Kundenservice erhält einen umfassenderen Kontext zu bisherigen Interaktionen. Marketingteams können Zielgruppen präziser bilden und Kampagnen auf echte Geschäftsabschlüsse optimieren.
Der Wert entsteht also nicht durch das reine Sammeln der Daten, sondern durch ihre Aktivierung.
Als Tealium-Partner unterstützt zweipunkt Unternehmen dabei, ihre Datensilos aufzubrechen und First-Party-Daten nutzbar zu machen. Unsere Unterstützung umfasst unter anderem:
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Daten zu sammeln. Ziel ist eine Datenbasis, die im richtigen Moment bessere Entscheidungen ermöglicht.
First-Party-Daten sind eine zentrale Grundlage für modernes Marketing, Personalisierung und Customer Experience. Ihr Potenzial bleibt jedoch ungenutzt, wenn sie in isolierten Systemen liegen, nur zeitverzögert verarbeitet werden oder eine unzureichende Qualität aufweisen.
Eine Customer Data Platform wie Tealium verbindet digitale und nicht digitale Datenquellen, standardisiert Informationen und stellt sie den relevanten Systemen nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Dadurch können Unternehmen:
First-Party-Daten werden nicht dadurch zum Wettbewerbsvorteil, dass ein Unternehmen möglichst viele davon besitzt.
Sie werden dann zum Wettbewerbsvorteil, wenn sie im richtigen Moment für bessere Entscheidungen eingesetzt werden.